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„Auswärtsspiel“
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Der
Ursprungsort der TOTEN HOSEN liegt irgendwo zwischen der
Ratinger Straße in Düsseldorf – und dem „Okie Dokie“ in
Neuss. In diesem winzig kleinen Klub stieg im Oktober 1981 das
letzte Konzert der Punkrock-Truppe ZK, zu der Campino, Kuddel
und ein bisschen auch Andi gehörten. Breiti, der bei diesem „Okie
Dokie“-Konzert in der ersten Reihe gestanden hatte, gab wenig
später seinen Einstand und der Nachfolgeband ein
Glaubensbekenntnis mit auf den Weg: „Wir spielen so, wie wir
Auto fahren: Nicht besonders gut, aber immer so schnell wie möglich."
Diesem Erfolgsgeheimnis hat die Band bis heute nichts
Wesentliches hinzuzufügen, außer ein paar Millionen verkaufter
CDs, etlicher Gold- und Platinplatten und diversen Nummer 1-Hits
in den Single- und Album-Charts.
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Tore,
Punkte, Meisterschaften |
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Im
Jahr 1988 schafften die TOTEN HOSEN mit „Hier kommt Alex"
und dem Album „Ein kleines bißchen Horrorshow“ den
Durchbruch. Seitdem sind sie aus den deutschen Charts nicht mehr
wegzudenken. 1995 gründeten die fünf Bandmitglieder mit JKP
(Jochens kleine Plattenfirma) ihr eigenes Label. Obwohl die
HOSEN schon immer alles, was ihre Karriere anging, gründlich
geprüft hatten, war dies der endgültige Schritt in die
Autonomie. Ihr 1996 erschienenes Album „Opium fürs Volk“
wurde anschließend zu ihrem bisher größten Erfolg und
verkaufte sich über eine Million Mal. Und 1999 erschien mit
„Unsterblich“ nach vier Jahren Wartezeit ein weiteres
Studioalbum, das gleich von 0 auf 1 in die deutschen
Album-Charts einstieg. Beim Pionierversuch mit dem Medium
Internet luden sich im selben Jahr innerhalb von 48 Stunden über
40.000 User das Stück „Schön sein“ von der bandeigenen
Homepage herunter. Die TOTEN HOSEN arbeiteten zudem in ihrer
20-jährigen Bandgeschichte mit so unterschiedlichen Künstlern
zusammen wie dem bayerischen Kabarettisten GERHARD POLT, dem
englischen Posträuber RONNIE BIGGS oder auch Starregisseur WIM
WENDERS. |
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„Entscheidend
ist auf dem Platz“ |
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Die TOTEN HOSEN gelten als eine der besten, wenn nicht als
die beste Live-Band Europas. Und die Musiker sehen im
Live-Spielen auch nach wie vor eine ihrer Hauptantriebsfedern.
Dies sprach sich bis zu den ROLLING STONES, U2 und AC/DC herum;
alle drei Bands holten sich die TOTEN HOSEN für ihre
Deutschland-Tour als Support. Mit AC/DC rockten die Hosen im
Sommer 2001 den Hockenheim- und Lausitzring, das Nürnberger
Frankenstadion und nicht zuletzt das Müngersdorfer Stadion in Köln.
Bei Festivals mit BAD RELIGION und FAITH NO MORE und vielen
anderen waren die TOTEN HOSEN oft der Headliner, zuletzt auch
bei „Rock am Ring“ im Jahr 2000. Bei ihren eigenen Konzerten
legt die Band nach wie vor Wert darauf, die Eintrittspreise am
unteren Ende der Skala zu kalkulieren, weil immer noch gilt,
dass sich jeder, der das möchte, ein HOSEN-Konzert leisten können
muss.
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Ein
Leben voller Auswärtsspiele:
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Obwohl sie in deutschsprachigen Ländern die größten Hallen
füllen, haben sich die TOTEN HOSEN auch ihre Vorliebe für
extremere und unerwartete Auftritte bewahrt: Gigs in
psychiatrischen Kliniken, Klöstern, Gefängnissen, bei ihren
Fans zu Hause und an anderen ausgefallenen Orten. Ob auf der
einsamen Höhe einer Almhütte, ob in Garagen oder im Wohnzimmer
verblüffter Fans: Überall, wo eine Steckdose ist, tauchen
eines Tages unerwartet die TOTEN HOSEN auf und machen Krach.
Inzwischen spielten die TOTEN HOSEN Tourneen in
Australien, Japan, Argentinien, Brasilien, Chile, Peru,
Paraguay, Uruguay, Kanada, den USA, Mexiko, Kuba, der Türkei,
Frankreich, Russland, Großbritannien, der UdSSR, Ungarn,
Tschechien, Polen, Slowenien, Italien, Spanien, Finnland,
Norwegen, Schweden und sogar in Österreich. Ihr Auftritt in
Havanna/Kuba im Frühjahr 2001 wurde von den zahlreich
vertretenen Ordnungskräften vorzeitig beendet, nachdem die
Wogen zu hoch geschlagen waren. Doch kein Grund zur Atempause:
Insbesondere in Südamerika haben sich die Düsseldorfer in den
letzten zehn Jahren eine eigenständige Fangemeinde erspielt,
was auf der im Sommer 2001 erschienenen DVD „En Misión Del Señor
– Live in Buenos Aires“ eindrucksvoll dokumentiert wurde.
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Entscheidend
ist auch neben dem Platz |
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Die Toten Hosen waren aber immer mehr als „nur“ eine
erfolgreiche Rockband: Aufsehenerregende Aktionen gab es
eigentlich zu jeder neuen Platte, und viele Aktionen der TOTEN
HOSEN sind mittlerweile Legende: die „Eroberung“ von
Helgoland (1986), der Kauf eines Fußballspielers für ihren
Lieblingsverein Fortuna Düsseldorf (1989), die
Eishockeyschlacht gegen die Leningrad Cowboys (1995) oder ihr
chaotisches 7-stündiges Live-Konzert während des Düsseldorfer
Rosenmontagszuges (1996). Ihr ständiger Kampf gegen
Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit in Form von
Benefizkonzerten, Schallplatten und Aufrufen auf ihrer Homepage
(„Pro Asyl“) ist aus der Band-Biographie genauso wenig
wegzudenken, wie das Engagement gegen die
Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf oder bei der Demo
gegen den Castor-Transport. Der ständige Spagat zwischen Spaß
haben, Abenteuer suchen, in vollen Zügen zu leben und für
Dinge einzutreten, die ihnen wichtig sind, zieht sich durch ihre
gesamte Karriere.
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Das
neue Album „Auswärtsspiel“ |
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Bei der letzten Tour im Jahr 2000 musste Sänger Campino
noch zur Halbzeit mit einem Kreuzbandriss, den er sich bei
"Rock am Ring" zugezogen hatte, ausgewechselt werden.
Dass sich die Quälerei in der Reha-Klinik gelohnt hat und auch
die restliche Band es kaum erwarten konnte, die Instrumente
wieder in die Hand zu nehmen, merkt man dem neuen Album „Auswärtsspiel“
an, das am 21. Januar 2002 erscheinen wird. Campino hat wie
immer einen Großteil der Texte geschrieben und sagt über den
Entstehungsprozess: „Für mich ist die Herangehensweise immer
so: Das könnte auch unser letztes Album sein. Ich haue in jede
Platte alles rein, was ich gerade im Regal habe. Und ich gebe
mir deshalb viel mehr Mühe als früher, höre mir alles
tausendmal an, überlege, was man noch verbessern kann. Das ist
mehr Leidenschaft denn je dabei.“ Dazu machte sich die
Neuverpflichtung des englischen Schlagzeugers Vom Ritchie
bezahlt, der nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Wölli
zum ersten Mal „alleinverantwortlich“ hinter den Drums saß.
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Heim-
und Auswärtsspiele 2002
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Es steht außer Frage, dass die TOTEN HOSEN in diesem Jahr ähnlich
ausgehungert auch wieder auf große Tour durch Deutschland, Österreich
und die Schweiz gehen werden. Gitarrist Andi beschreibt
stellvertretend für die Band die große Vorfreude auf die
Live-Konzerte: „Die Spiellaune und Lust wieder auf Tour zu
gehen, ist bei uns zur Zeit vielleicht größer denn jemals
zuvor. Wir freuen uns wirklich sehr auf die Tour. Denn wir
wollen die Stücke, die wir jetzt ein Jahr lang
zusammengeschraubt haben, endlich live spielen und gucken, wie
sie ankommen.“ Die Trikotfrage für die Tour ist unterdessen
auch geklärt: Die TOTEN HOSEN fungieren seit dem Beginn der
Saison 2001/2002 als Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf.
Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom sind nicht mehr „auf dem
Weg in ein neues Jahrtausend“, sie befinden sich längst
mittendrin. Let There Be Rock!
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Foto:
Promo |
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Offz.Homepage:
www.dietotenhosen.de
DISCOGRAPHIE:
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1983 |
Opelgang
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1984
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Unter Falscher Flagge
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1986 |
Damenwahl |
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1987
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Never Mind The Hosen, Here's Die Roten Rosen
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1987
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Bis zum bitteren Ende - live
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1988
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Ein kleines bißchen Horrorschau
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1990
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Auf dem Kreuzzug ins Glück
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1991 |
Learning English |
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1993 |
Kauf Mich! |
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1993
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Reich & Sexy (Best of...)
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1994
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Love, Peace & Money
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1996
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Opium fürs Volk
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1996 |
Live-Album „Unterwegs im Auftrag des Herrn“ |
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1998 |
Wir warten auf’s Christkind – Die Roten Rosen |
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1999
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Unsterblich
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2002 |
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