DIE TOTEN HOSEN

DIE TOTEN HOSEN

Foto: © Petra Preuss

„Auswärtsspiel“

Der Ursprungsort der TOTEN HOSEN liegt irgendwo zwischen der Ratinger Straße in Düsseldorf – und dem „Okie Dokie“ in Neuss. In diesem winzig kleinen Klub stieg im Oktober 1981 das letzte Konzert der Punkrock-Truppe ZK, zu der Campino, Kuddel und ein bisschen auch Andi gehörten. Breiti, der bei diesem „Okie Dokie“-Konzert in der ersten Reihe gestanden hatte, gab wenig später seinen Einstand und der Nachfolgeband ein Glaubensbekenntnis mit auf den Weg: „Wir spielen so, wie wir Auto fahren: Nicht besonders gut, aber immer so schnell wie möglich." Diesem Erfolgsgeheimnis hat die Band bis heute nichts Wesentliches hinzuzufügen, außer ein paar Millionen verkaufter CDs, etlicher Gold- und Platinplatten und diversen Nummer 1-Hits in den Single- und Album-Charts.   

Tore, Punkte, Meisterschaften

Im Jahr 1988 schafften die TOTEN HOSEN mit „Hier kommt Alex" und dem Album „Ein kleines bißchen Horrorshow“ den Durchbruch. Seitdem sind sie aus den deutschen Charts nicht mehr wegzudenken. 1995 gründeten die fünf Bandmitglieder mit JKP (Jochens kleine Plattenfirma) ihr eigenes Label. Obwohl die HOSEN schon immer alles, was ihre Karriere anging, gründlich geprüft hatten, war dies der endgültige Schritt in die Autonomie. Ihr 1996 erschienenes Album „Opium fürs Volk“ wurde anschließend zu ihrem bisher größten Erfolg und verkaufte sich über eine Million Mal. Und 1999 erschien mit „Unsterblich“ nach vier Jahren Wartezeit ein weiteres Studioalbum, das gleich von 0 auf 1 in die deutschen Album-Charts einstieg. Beim Pionierversuch mit dem Medium Internet luden sich im selben Jahr innerhalb von 48 Stunden über 40.000 User das Stück „Schön sein“ von der bandeigenen Homepage herunter. Die TOTEN HOSEN arbeiteten zudem in ihrer 20-jährigen Bandgeschichte mit so unterschiedlichen Künstlern zusammen wie dem bayerischen Kabarettisten GERHARD POLT, dem englischen Posträuber RONNIE BIGGS oder auch Starregisseur WIM WENDERS.
„Entscheidend ist auf dem Platz“
Die TOTEN HOSEN gelten als eine der besten, wenn nicht als die beste Live-Band Europas. Und die Musiker sehen im Live-Spielen auch nach wie vor eine ihrer Hauptantriebsfedern. Dies sprach sich bis zu den ROLLING STONES, U2 und AC/DC herum; alle drei Bands holten sich die TOTEN HOSEN für ihre Deutschland-Tour als Support. Mit AC/DC rockten die Hosen im Sommer 2001 den Hockenheim- und Lausitzring, das Nürnberger Frankenstadion und nicht zuletzt das Müngersdorfer Stadion in Köln. Bei Festivals mit BAD RELIGION und FAITH NO MORE und vielen anderen waren die TOTEN HOSEN oft der Headliner, zuletzt auch bei „Rock am Ring“ im Jahr 2000. Bei ihren eigenen Konzerten legt die Band nach wie vor Wert darauf, die Eintrittspreise am unteren Ende der Skala zu kalkulieren, weil immer noch gilt, dass sich jeder, der das möchte, ein HOSEN-Konzert leisten können muss.   
Ein Leben voller Auswärtsspiele:

Obwohl sie in deutschsprachigen Ländern die größten Hallen füllen, haben sich die TOTEN HOSEN auch ihre Vorliebe für extremere und unerwartete Auftritte bewahrt: Gigs in psychiatrischen Kliniken, Klöstern, Gefängnissen, bei ihren Fans zu Hause und an anderen ausgefallenen Orten. Ob auf der einsamen Höhe einer Almhütte, ob in Garagen oder im Wohnzimmer verblüffter Fans: Überall, wo eine Steckdose ist, tauchen eines Tages unerwartet die TOTEN HOSEN auf und machen Krach. 

Inzwischen spielten die TOTEN HOSEN Tourneen in Australien, Japan, Argentinien, Brasilien, Chile, Peru, Paraguay, Uruguay, Kanada, den USA, Mexiko, Kuba, der Türkei, Frankreich, Russland, Großbritannien, der UdSSR, Ungarn, Tschechien, Polen, Slowenien, Italien, Spanien, Finnland, Norwegen, Schweden und sogar in Österreich. Ihr Auftritt in Havanna/Kuba im Frühjahr 2001 wurde von den zahlreich vertretenen Ordnungskräften vorzeitig beendet, nachdem die Wogen zu hoch geschlagen waren. Doch kein Grund zur Atempause: Insbesondere in Südamerika haben sich die Düsseldorfer in den letzten zehn Jahren eine eigenständige Fangemeinde erspielt, was auf der im Sommer 2001 erschienenen DVD „En Misión Del Señor – Live in Buenos Aires“ eindrucksvoll dokumentiert wurde.

Entscheidend ist auch neben dem Platz
Die Toten Hosen waren aber immer mehr als „nur“ eine erfolgreiche Rockband: Aufsehenerregende Aktionen gab es eigentlich zu jeder neuen Platte, und viele Aktionen der TOTEN HOSEN sind mittlerweile Legende: die „Eroberung“ von Helgoland (1986), der Kauf eines Fußballspielers für ihren Lieblingsverein Fortuna Düsseldorf (1989), die Eishockeyschlacht gegen die Leningrad Cowboys (1995) oder ihr chaotisches 7-stündiges Live-Konzert während des Düsseldorfer Rosenmontagszuges (1996). Ihr ständiger Kampf gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit in Form von Benefizkonzerten, Schallplatten und Aufrufen auf ihrer Homepage („Pro Asyl“) ist aus der Band-Biographie genauso wenig wegzudenken, wie das Engagement gegen die Wiederaufbereitungsanlage von Wackersdorf oder bei der Demo gegen den Castor-Transport. Der ständige Spagat zwischen Spaß haben, Abenteuer suchen, in vollen Zügen zu leben und für Dinge einzutreten, die ihnen wichtig sind, zieht sich durch ihre gesamte Karriere.  
Das neue Album „Auswärtsspiel“
Bei der letzten Tour im Jahr 2000 musste Sänger Campino noch zur Halbzeit mit einem Kreuzbandriss, den er sich bei "Rock am Ring" zugezogen hatte, ausgewechselt werden. Dass sich die Quälerei in der Reha-Klinik gelohnt hat und auch die restliche Band es kaum erwarten konnte, die Instrumente wieder in die Hand zu nehmen, merkt man dem neuen Album „Auswärtsspiel“ an, das am 21. Januar 2002 erscheinen wird. Campino hat wie immer einen Großteil der Texte geschrieben und sagt über den Entstehungsprozess: „Für mich ist die Herangehensweise immer so: Das könnte auch unser letztes Album sein. Ich haue in jede Platte alles rein, was ich gerade im Regal habe. Und ich gebe mir deshalb viel mehr Mühe als früher, höre mir alles tausendmal an, überlege, was man noch verbessern kann. Das ist mehr Leidenschaft denn je dabei.“ Dazu machte sich die Neuverpflichtung des englischen Schlagzeugers Vom Ritchie bezahlt, der nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Wölli zum ersten Mal „alleinverantwortlich“ hinter den Drums saß.
Heim- und Auswärtsspiele 2002
Es steht außer Frage, dass die TOTEN HOSEN in diesem Jahr ähnlich ausgehungert auch wieder auf große Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz gehen werden. Gitarrist Andi beschreibt stellvertretend für die Band die große Vorfreude auf die Live-Konzerte: „Die Spiellaune und Lust wieder auf Tour zu gehen, ist bei uns zur Zeit vielleicht größer denn jemals zuvor. Wir freuen uns wirklich sehr auf die Tour. Denn wir wollen die Stücke, die wir jetzt ein Jahr lang zusammengeschraubt haben, endlich live spielen und gucken, wie sie ankommen.“ Die Trikotfrage für die Tour ist unterdessen auch geklärt: Die TOTEN HOSEN fungieren seit dem Beginn der Saison 2001/2002 als Hauptsponsor von Fortuna Düsseldorf. Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Vom sind nicht mehr „auf dem Weg in ein neues Jahrtausend“, sie befinden sich längst mittendrin. Let There Be Rock!

DIE TOTEN HOSEN

Foto: Promo

Offz.Homepage: www.dietotenhosen.de

 

DISCOGRAPHIE:  

1983

Opelgang

1984

Unter Falscher Flagge

1986

Damenwahl

1987

Never Mind The Hosen, Here's Die Roten Rosen  

1987

Bis zum bitteren Ende - live

1988

Ein kleines bißchen Horrorschau

1990

Auf dem Kreuzzug ins Glück

1991

Learning English

1993

Kauf Mich!

1993

Reich & Sexy (Best of...)

1994

Love, Peace & Money  

1996

Opium fürs Volk

1996

Live-Album „Unterwegs im Auftrag des Herrn“

1998

Wir warten auf’s Christkind – Die Roten Rosen

1999

Unsterblich

2002

DIE TOTEN HOSEN - AUSWÄRTSSPIEL

Album: Auswärtsspiel

VÖ: 21.01.02

bei JPK

Zur CD - Vorstellung

 

Konzert am 29.06.02 in Berlin

Obwohl DIE TOTEN HOSEN bereits vor ausverkaufter Wuhlheide in Berlin einen Tag vorher gespielt hatten war auch am 2.Tag die Wuhlheide sehr gut gefüllt. Das Publikum war  gemischt. Vom Punk bis zur netten älteren Dame von nebenan. Sogar ein paar kleinere Kinder konnte man sehen die es kaum erwarten konnten bis das Konzert beginnen sollte. Die Vorband gab´ sich Mühe den Massen einzuheizen, allerdings hatte man das Gefühl das sie es schwer haben und erst von Song zu Song insgesamt besser ankamen. Gegen
21.00 Uhr dann... DIE TOTEN HOSEN, die stürmisch begrüßt wurden. Es ging von Hit zu Hit, ältere bis hin zu den aktuellen. Was ich nie vorher sah, außer bei Teenager-Konzerten, es klappten viele, vor allem Mädels ab und so hatten die Sanitäter reichlich zu tun. Die Jungs und Männer hatten eher mit verstauchten Knöcheln und ähnliches zu tun. Manche hatten den Sport sich von den Massen tragen zu lassen, die Sicherheitsleute holten sie dann in den Graben von wo sie wieder zu den Fans vor der Bühne gingen und nach kurzer Zeit wieder das selbe. (Einer schaffte es wohl auf über 10 Mal.) Auch Campino holte sich das Bad in der Menge. Über das gesamte Konzert hatten DIE TOTEN HOSEN die Fans fest im Griff. Campino sagte in etwa das Olli Kahn doch mal überlegen sollte ob er von Bayern weggeht und es folgte was folgen mußte, na was?, natürlich der Bayern Song. Immer wieder faszinierend wenn Tausende einen Song lautstark mitsingen. Es war aber nicht der einzige Song wo sie es taten. Einfach packend ihr Konzert, was mit Zugabe ca. 2 Stunden ging und auf jeden Fall in guter Erinnerung bleibt...

p.p.

 

 

DIE TOTEN HOSEN BEI MTV

Foto: © Petra Preuss

MTV präsentiert die TV-Show der TOTEN HOSEN

MTV präsentiert "FRISS ODER STIRB", es sind halbstündige Folgen die ungewöhnliche Einblicke in das Leben der TOTEN HOSEN, ihrer Freunde, Familie und Weggefährten. 

Wie bereiten sich die die Hosen auf eine Tournee vor? Was geht ab im Tourbus? Was passiert vor, während und nach einem Konzert, bei Bandbesprechungen, Backstage und auf der Bühne?

Campino erzählte das es ein Versuch ist, es kann passieren das es nur 3 Folgen gibt wenn es sich die Hosen anders vorgestellt haben, geplant sind allerdings 20 Folgen. Es wird Einblicke geben die es so noch nicht gab.

Weitere Infos: www.mtv.de/frissoderstirb

Sendestart: 17. September 2004 - 21.00 Uhr (Wiederholung Samstag 10.00 Uhr und Dienstag 17.00 Uhr)

 

Tourdaten

 

 

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