JOY DENALANE

JOY DENALANE

Foto: Petra Preuß

Mit "Mamani", dem Album, wurde die "Mit Dir"-Duettpartnerin und FK-Allstars-Sängerin zur gefeierten Solokünstlerin. In jeder Hinsicht, also musikalisch, persönlich aber auch politisch, angenommen, anerkannt und angesehen. Ihre großartig gespielten und gesungenen Botschaften, egal ob zu zwischenmenschlichen oder gesellschaftlichen Themen, finden immer mehr echte Fans - bislang haben fast 140.000 davon das Album gekauft. Mit "Mamani", der ersten Tour mit großer Band und Gästen, erreichte die singende Sensation sogar noch mehr. Nicht nur an Besucherzahlen und Kritikerlob, sondern auch an Intensität und Intimität. Als sie noch näher, noch direkter zum dritten und vierten Mal auf ausverkaufte Tour ging, mit ihrem "Acoustic Set" nämlich, feierte man sie schon als "Gebieterin über Soul und Hip Hop" (Hamburger Abendblatt) oder die "Queen aus Berlin" und sowieso "Soul-Diva" (young miss). Mit "Mamani Live", der DVD und dem Live-Album, krönt Joy Denalane ihr Debüt-Projekt. "Jetzt ist diese Kampagne endlich zu Ende", sagt sie selbst. "Es ist viel passiert in meinem Leben, als Frau, als Mutter, als Künstlerin - und dieses Live-Album / DVD sind deshalb in mehrfacher Hinsicht ein sehr guter Abschluss."

Die "Mamani Live"-DVD präsentiert eine oft dramatische, immer hoffnungsvolle Affäre in drei Akten. Der dritte Teil ist ein 20-minütiger "Backstagereport", der Fans im Interview und die Band hinter den Kulissen zeigt. Teil Zwei zeigt ein Interview, das einen inhaltlichen Bogen von Joys Kindheit zu ihrem jetzigen Leben spannt. Das Kernstück bildet sicherlich ein Konzertmitschnitt, ganze 100 Minuten lang, der das letzte "Acoustic Set" vom 11. März 2004 im Berliner Tränenpalast mehr als nur dokumentiert. Intim und geschmackvoll in Szene gesetzt, in einem strahlenden Oberteil, das ihr Max erst wenige Stunden vor dem Auftritt besorgt hatte, gibt die "Diva von Nebenan" ihr Bestes. Sie singt besser denn je, selbstsicher und klangbewusst. In jeder Note hört man Wahrheit und Wärme, fühlt man mit ihr und dadurch sich selbst. Ihre Musiker, angefangen mit Gitarrist und MD Frank Kuruc über Fontaine Burnett am Bass und Dalma Lima an Percussion, Matteo Scrimali am Schlagzeug oder auch dessen Bruder Lillo Scrimali am Fender Rhodes und manchmal Sebastian Studnitzky an der Trompete, unterstützen sie dabei aufs einfühlsamste. "Ich merke immer mehr, dass ich die Bühne nicht verlassen werde", sagt Joy. "Die Bühne ist mein Zuhause." Wer das bisher noch nicht gewusst hat, merkt es spätestens durch diese DVD und dem Live-Album. Was sich im "Mamani Intro" ankündigt, im Soul-Groove von "Was auch immer" oder bei "Sag’s mir" bestätigt, bei gewissensdurstigen Songs von "Miscommunication" über "Im Ghetto von Soweto" bis "Höchste Zeit" (erste Single, VÖ: 4.10.) manifestiert, einen bei den melancholischen "Fragen" oder beim mitreißenden Cover von "Sign O The Times" bewegt, sind die Präsenz und die Persönlichkeit einer Frau, die ihr Menschsein nicht der Kunst geopfert hat. Im Gegenteil: Joy Denalane wird auf der Bühne besser und größer, als die Summe ihrer Teile, die personifizierte "Mamani".

"Ich schaue mich nicht gerne an", meint Joy und lacht dabei, irgendwie bescheiden, aber auch ganz schön frech. "Ich find mich auch eigentlich nicht so wichtig, dass ich mich Zuhause auch noch im Fernsehen angucken muss. Ich hatte einen Rohschnitt vom Konzert, den ich mir direkt danach kurz mal zwei Minuten lang angesehen habe - und dann nie wieder. Als ich das Konzert dann im Schnitt gesehen habe, war ich echt zufrieden. Es ist eine gute Mischung. Wie gesagt, das Live-Album und die DVD sind der krönende Abschluss. Jetzt ist es auch wirklich Zeit wieder nach vorne zu schauen. Zu anderen Dingen. Und natürlich zur nächsten Platte." Es wird immer besser. Und es bleibt spannend.

Text: Four Music

Weitere Infos:   www.joydenalane.com

 

Am 20.1.05 hieß es:  BERLIN BENEFIZ - MUSIK HILFT

Es war das Konzert zu Gunsten der Flutopfer Südostasien mit Juli, Joy Denalane & Max Herre, Virginia Jetzt, Tele, El*ke, Nadja Benaissa (ex. No Angel) und H-Blockx. Moderator war Markus Kavka (MTV). Alle arbeiteten ohne Gage, egal ob Security, die Bands und Künstler und die Halle wurde ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt. Alle Einnahmen wurden gespendet.

 

 

 

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